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Große Wanderfahrt an die Nordsee

Ein besonderes Erlebnis im Weltnaturerbe Wattenmeer mit Günter & Maria

Wandergruppe bei einer Werftbesichtigung in Papenburg
Wandergruppe in Papenburg

Die jährliche große Wanderfahrt des Schwarzwaldvereins Zell wurde in diesem Jahr nicht in die Alpen, sondern an die Nordsee durchgeführt. Günter und Maria Brüderle haben für den Schwarzwaldverein eine Wanderfahrt ans Meer organisiert. So fuhren 53 froh gelaunte Wanderer in das 750km entfernte Städtchen Norden, wo wir im Gasthaus Reichshof unser Quartier bezogen. Nach der Ankunft war noch genügend Zeit um uns zu stärken um am Nachmittag von Norddeich aus ein wenig die Küste zu erkundigen und die ersten Eindrücke zu sammeln. Obwohl Ebbe war, hatten die Urlauber mit Spielen im Schlick bei herrlichem Wetter ihren Spaß, oder es wurden Drachen steigen lassen. Die Zeit im Strandkorb zu genießen, bis mit der Flut das Wasser wieder kommt war natürlich auch eine Möglichkeit. Am Nachmittag dann wurden die ca. 6km von Nordeich zurück zum Hotel gewandert.
Für den Nächsten Tag war die Wattwanderung organisiert. Mit dem Fährschiff fuhr die Wandergruppe durch das Wattenmeer zu der Insel Baltrum. Ein mehrstündiger Aufenthalt war erforderlich, bis das Wasser ablief und das einzigartige Naturschutzgebiet des Niedersächsischen Wattenmeeres betreten werden konnte. Unser Wattführer Herr Ortelt hat in origineller Weise das Leben im Watt lebhaft erklärt. Auf der 6km langen Wanderung durch das Watt, mit dem Ziel Nessmersiel, wurden so manche seltsamen Tiere beobachtet, so z.B Strandkrabben, Miesmuscheln, Seeringelwürmer und viele mehr. Die natürlichen Feinde sind die all gegenwärtigen Möwen und auch seltene Vögel wie der Austernfischer. Nur mühsam kam man durch den Knöcheltiefen Schlick. Alte Schuhe und kurze Hosen, waren Bedingung, dennoch wurde so mancher unerwartet eingeschlammt, aber allen hat es Spaß gemacht.
Der nächste Tag bescherte uns typisch ostfriesisches Schietwetter, was uns veranlasste eine der Wanderungen in ein Stadtbummel in Norden zu ersetzen. Am Nachmittag hat sich das Wetter wieder beruhigt und wir fuhren mit dem Bus nach Upgant-Schott zur Sterrenberg Mühle, auch Brüderle Mühle genannt. Die dreistöckige Holländer- Mühle und die dazu gehörenden Gebäude, das Müllerhaus und das Müllerknechthaus ist ein einzigartiges Ensemble aus dem Jahre 1880, in Teilen schon älter und wird als Museum und Vereinsheim des Mühlenvereins Upgant-Schott e.V. betrieben. Die Mühle wurde bis 1991 von Müllermeister August Brüderle gewerblich betrieben und später dem rührigen Mühlenverein überlassen, dem wir nun auch die Einladung zu einer ostfriesischen Teezeremonie verdanken. Für Familie Brüderle war es ein freudiges Wiedersehen mit der noch hier lebenden Familie des Onkel August. Ostfriesentee mit Kluntjes und Sahne, ungerührt, dazu Krintulle mit Butter. Man sagt, 3 Tassen Tee am Nachmittag seien Pflicht.
Von langer Hand geplant war die seltene Möglichkeit einer Führung der Meyer Werft in Papenburg, der südlichsten Seehafenstadt Deutschlands. Die Meyer Werft hat die größte Dockhalle der Welt mit einer Gesamtlänge von 504m, 125m Breite und 75 Meter hoch. In dieser Halle ist mehrere Trockendocks in denen mehrere Schiffe gleichzeitig gebaut werden können. Bedeutende Kreuzfahrtschiffe für die Aida Rederei oder die Disney Schiffen für den amerikanischen Markt können hier in Rekordzeiten von ca. 1 Jahr gebaut werden. Bei der Besichtigung in der Dockhalle hatten wir die Möglichkeit das Volumen größte Passagierschiff zu bestaunen, das jemals in Deutschland gebaut wurde. Ein Fachmann aus dem Werk hat uns die Geschichte der Meyer Werft, die hocheffiziente Bauweise und wie die Riesenschiffe von Papenburg die 50km zur Nordsee gebracht werden. Vor dem Dock lag noch das in diesen Tagen fertiggestellte riesige Kreuzfahrtschiff „Celebrity Reflection“. Zum Ausklang besuchten wir bei schönstem Wetter das Papenburger Hafenfest, mit vielen historischen Segelschiffen und Ostfriesischen Spezialitäten.
Sitten und Gebräuche der Ostfriesen und Natur und Kultur der Küste kennen zu lernen war das Ziel unserer Wanderfahrt. Auch die Geselligkeit und eine hervorragende Kameradschaft kam nicht zu kurz. Auf der Rückfahrt wurden die 4 Wandertage nochmals in Bildern betrachtet und den Organisatoren Günter und Maria Brüderle für die perfekte Vorbereitung von allen Teilnehmern herzlichst gedankt.

Die Sagenumwobene Hornisgrinde

Natur und Kultur mit dem Schwarzwald Guide Christel Zorn

Auf der Hornisgrinde

Schon auf der Hinfahrt mit dem Bus hat uns unsere Wanderführerin und Schwarzwaldguide Christel Zorn mit allerlei Sagen und Geschichten auf den Mummelsee und die Hornisgrinde vorbereitet. Der sagenumwobene Mummelsee war der Ausgangspunkt unserer Wanderung. Das Ziel jedoch war das an Besonderheiten reiche Naturschutzgebiet der Hornisgrinde. Mit der einzigartigen Hochmoorlandschaft, naturnahem Bergwald, die von Schafen beweidete Bergheide aber auch des einzigartige Naturphänomens der steil abfallenden Karwand in den Biberkessels, gab es genug zu erkunden. Die erste Etappe führte uns bei herrlichem Wetter auf dem Seensteig zum Hornisgrindeturm auf 1158m Höhe. Immer wieder musste über das herrliche Panorama über den Nordschwarzwald, das Rheintal und die Vogesen gestaunt werden. Das herrliche Wanderwetter und die üppig in lila und gelb blühende Landschaft waren ein wahres Erlebnis. Das nächste Etappenziel war der Dreifürstenstein, wo uns unsere Wanderführerin kulinarisch überrascht und kulturell eines besseren belehrt hat. Der Dreifürstenstein ist eine begehbare Steinplatte, auf der seit 1722 die Grenze von der Markgrafschaft Baden und dem Herzogtum Württemberg festlegt ist. Dem Seensteig folgend betraten wir auf dem Bohlenweg das Hochmoor, auch Grinde genannt. Der üppige Niederschlag von 2200Liter im Jahr nährt das Moor, welches seit 5000 Jahren jährlich um 1 mm wächst. Östlich der Grinde fällt der Hang steil ab in das verlandete Kar des Biberkessels. Auf dem höchsten Punkt der Hornisgrinde befindet sich der Bismarkturm von dessen Aussichtsplattform eine ungehinderte Aussicht in alle Himmelsrichtungen besteht. Nach der Einkehr im Wanderheim Ochsenstall ging es an den Hängen der Hornisgrinde abwärts mit dem Ziel Hohritt. Einen herzlichen Dank an unsere Wanderführerin Christel Zorn für die hervorragend organisierte Wanderung und den herrlichen Wandertag.

20.05.2012 Mit dem Bike auf die Hornisgrinde

Tourenführer Helmuth Lehman

Rast im Ochsenstall

20.05.2012

Schwarzwaldverein Zell

Mit dem Mountain Bike auf die Hornisgrinde

Wir trafen uns auf dem Sonnen-Parkplatz, dort haben wir 10 Fahrräder auf den Anhänger verladen und fuhren nach Seebach zur Mummelseehalle. Dort begann der Schwarzwaldverein Zell die Tour mit dem Mountain Bike mit Ziel Hornisgrinde. Gut gelaunt begann die ganztags Tour, von der Mummelseehalle nach Grimmerswald, Breitbrunnen meist mit herrlicher Aussicht. Nach einer gemütlichen Steigung nach Unterstmatt führte uns Helmut, der Tourenführer in Richtung Ochsenstall, wo uns unser verdientes Mittagessen erwartete. Gut gestärkt machten wir noch ein schönes Foto. Aus den noch vorhandenen Schneeresten entnahmen wir unsere geparkten Bikes. Es geht weiter aufwärts nach Seibelseckle, Mummelsee hoch zur Hornisgrinde, dem Tagesziel. Eine herrliche Aussicht war die Entschädigung für den mühevollen Aufstieg. Zurück zum Mummelsee, Seibelseckle ging es nochmals hoch auf den Ruhestein und Bosenstein. Von da an geht es nur noch bergab. Am Ausgangspunkt in Seebach Mummelseehalle packten wir die Räder dann wieder ein. Eine unvergessliche herrliche Schwarzwald Tour. Wir bedanken uns bei unserem Tourenführer Helmut Lehmann.

12-13.05.2012 - 5. Nordic-Walking Tage

Wanderführer Conny&Berthold Brosamer

NW Wandertage 2012
Was war da nur mit der Schneckennudel?

Eine Gruppe Nordic-Walking Begeisterter hat sich am Muttertags Wochenende zusammengefunden
um die nähere Heimat zu erkunden.
Gleich zu Beginn stellte der Wanderführer fest, dass keiner der Teilnehmer Mairegen nötig hat und so machte man sich mit viel Gelächter, trotz Nieselregens auf den Weg. Nach kurzer Zeit, als die Gruppe im Steinenbach unterwegs war, herrschte optimales Wanderwetter und Auf Eck konnte man die feucht Nebel steigen und auflösen sehen. Ein Frosch am Wegesrand im Eulenwald erregte die allgemeine Aufmerksamkeit. Spaß an der Bewegung war immer dabei aber auch das stehen bleiben
und genießen, welch herrliche Landschaft die Heimat bietet, war wichtig.
Nach Umrundung der Schottenhöfe begab man sich über den Höllhaken in Richtung Fürstenberger Hof. Dort konnte sich die Walking Gruppe den Floßbau der Wolfacher Flößer
anschauen und nach einigen interessanten Gesprächen wurde die Heimkehr angetreten.
Früh am Morgen des 2. Tages begann die nächste Etappe. Von Steinach hoch zur Schirrmaierhütte.
Auch hier bot die Landschaft schon nach kurzem Anstieg eine überwältigende Aussicht das Kinzigtal hinauf und hinunter. In Richtung Sodhof zur Mittagsrast ging es munter weiter und mit gefülltem Bauch über den Kandelhöhenweg zur Ludwigshöhe. Beim Anblick des stolzen Geroldsecker Schlosses umgeben von saftig grünen, blühenden Wiesen war wieder ein Gefühl
tiefer Heimatverbundenheit zu spüren. Voller Elan begab man sich in Richtung Konradskapelle,
Bahnhof Biberach, dem Tagesziel zu.
Somit waren zwei kommunikative und bewegungsorientierte Tage zu Ende die durch eine herrliche Landschaft führten.

17.März 2012 Arbeitseinsatz am Sommerberg

Neuer Weg zur "Schönen Aussicht"

Pünktlich zum Auftakt der neuen Wandersaison wurde auf dem Rücken des Sommerberges ein neuer Wanderweg angelegt. Eigentlich ist es kein neuer Weg, sondern es gab in diesem Bereich schon einmal vor vielen Jahren ein Pfad. Attraktiv ist der Wanderweg nun wieder, weil sich einige neue Aussichtspunkte ergeben in das Harmersbach, Nordrach und Kinzigtal. In einer gemeinsamen Aktion der Schwarzwaldvereine Zell und Biberach aber auch etlichen Mountainbikern, wurde der Wanderweg mit Pickel und Harke in mühevoller Arbeit neu gezogen. Auch weitere Arbeiten an den pflegeintensiven Wanderwegen am Hang des Sommerberges wurden von unseren Wegewarten des Schwarzwalvereines und 21 fleißigen Helfern durchgeführt. Für den Wanderer bedeutet dies, dass der Sommerberg Kammweg jetzt wieder durchgängig begehbar ist, vom Rebeck bis zu unserem Aussichtspunkt „schöne Aussicht“ auf dem Badwaldkopf. Im Anschluss wurde auf dem Badwaldkopf bei schönstem Frühlingswetter zünftig gevespert. Ein herzliches Vergelt`s Gott an alle Helfer, die diesen neuen, attraktiven Wanderweg ermöglichten.

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